Eine Perlengeschichte von Susanne Lassnig
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Von der Vision zum Seelenpartner

Susanne & RahimEs war im Jahre 2002, als meine Freundin und ich wieder mal in unser Stammlokal in Klagenfurt gingen. Wir betraten das Lokal und hielten Ausschau nach einem Tisch. Da hörte ich plötzlich eine Stimme die  mir rechts in Ohr flüsterte „du wirst einmal einen Marokkaner heiraten.“ Ich drehte mich um, doch da war niemand hinter mir… Meine Freundin machte sich über mich ein wenig lustig: „aber Du hast ja noch gar nichts getrunken…“ wir mussten beide lachen, denn zu Marokko hatte ich damals noch gar keine Beziehung. Diese Vision werde ich nie in meinem Leben vergessen.

Wünsche erfüllen sich genau so wie du sie formulierst.

So hatte ich meine Partner jahrelang wirklich immer bestellt. Ich füllte sorgfältig ein Blatt Papier (die Formate wurden mit den Jahren immer größer und der Text immer mehr) mit den wichtigen Punkten und Sätzen, wie ich sie mir vorstellte. Aber als ich merkte, dass ich eigentlich immer wieder etwas Wichtiges vergessen hatte, hörte ich mit den schriftlichen Partnerbestellungen auf. Zum Beispiel bestellte ich mir 1994 einen sportlichen gut gekleideten Mann mit einem Auto, der unterhaltsam ist, tanzen kann… und alles was mir wichtig war. Ich erwähnte auch, dass er 30.000, damals noch Schilling verdienen sollte, und ich bekam ihn auch. Der Hacken daran war, dass er im Monat 40.000 Schilling ausgegeben hatte …ggg …. Ich hatte also wieder einen wichtigen Punkt vergessen….

Im Jahr 2003 übersiedelte ich nach Wien. Ich besuchte eine sehr bekannte Wahrsagerin in Baden bei Wien. Sie sagte mir, ich würde Anfang 40ig meinen Seelenpartner treffen. „Er wird auf sie zu kommen, sie brauchen ihn nicht zu suchen und sie werden wissen, dass er der Richtige ist“. Aber das wollte ich zum damaligen Zeitpunkt gar nicht hören, weil ich in einer sehr emotionalen und intensiven Beziehung „steckte“. Diese Beziehung ging dann auch noch im selben Jahr in die Brüche.

Finde das Glück in dir, erst dann bist du bereit für eine glückliche Partnerschaft.

Im Jahr 2005 fühlte ich mich wieder bereit, in einer Partnerschaft zu leben. Ich bestellte diesmal aber direkt. Ich ging auf die Terrasse und sagte:“ liebes Universum, ich schreibe jetzt keine Bestellung mehr, denn jedes Mal vergesse ich etwas… ich bitte Dich, schicke mir den richtigen Partner, der für mich bestimmt ist. Jetzt bin ich bereit und Du weißt ganz genau, wer für mich bestimmt ist und optimal zu mir passt“

Doch das Universum meinte anscheinend, ich sei noch nicht so weit und lies mich noch fast zwei Jahre warten. Mit der Zeit vergaß ich diese Bestellung wieder und beschäftigte mich intensiv mit mir selbst. Ich verbrachte viel Zeit mit der Malerei, begann regelmäßig zu meditieren und besuchte gerne Vorträge im buddhistischen Zentrum. Ich begann alleine aus zu gehen und erlaubte es mir mein Leben in vollen Zügen zu genießen. Jetzt weiß ich, dass ich diese Zeit brauchte um mich selbst zu finden. Ich war so richtig glücklich und dachte mir sogar: „eigentlich fehlt mir gar nichts, eigentlich brauche ich gar keinen Mann. Ich habe viele Freunde, nette Nachbarn und  gehe tanzen …“ ich fühlte mich komplett und fand das Glück in mir selbst!

Im September 2007 besuchte ich meinen Bruder, der in Kanada lebt. Als ich nach Hause zurück kam legte ich mir eine bessere Internetverbindung zu und installierte das Programm-„Skype, um mit meinem Bruder öfters plaudern zu können. Ich war ein Neuling auf diesem Gebiet und begann erst meine Erfahrungen zu sammeln. Als ich das erste Mal mit meinem Bruder online war, sah ich eine Sprechblase mit einem „Hallo“ die ich natürlich nicht anklickte, denn ich kannte mich überhaupt nicht aus mit diesen blauen Sprechblasen.

Nach ein paar Tagen fand ich diese Sprechblase wieder. Eine Woche später, an diesem Tag war ich gerade sehr verärgert, ging ich zu meiner Nachbarin. Sie versuchte mich mit zwei Schnäpsen zu beruhigen, was ihr auch gelang. Als ich in meine Wohnung zurückkam, leicht angeheitert, fand ich nun zum dritten Mal diese Sprechblase mit dem „Hallo“ und… ich klickte darauf und schrieb: „wer bist Du“? Es kam zurück „can you write  english please“ und so begannen wir einen Dialog auf Englisch, der mir wirklich Spaß machte. Wir lachten sehr viel und es stellte sich heraus, dass dieser Mensch am andern Ende der Leitung in Marokko lebte.

Wir trafen uns anfangs zweimal in der Woche im Skype. Dann wurde es immer öfter, bald täglich und dann mehrmals am Tag. Wir hatten viel Spaß miteinander, lernten uns immer näher kennen und merkten auch bald, dass wir uns sehr ähnlich sind.

Eines Abends im Dezember kam mir ganz plötzlich die Erinnerung an meine Vision die ich 2002 hatte, „du wirst einmal einen Marokkaner heiraten…“ und ich bekam eine Gänsehaut.

Rahim sagte ich natürlich nichts davon sondern behielt es für mich. Wir trafen uns mehrmals täglich, manchmal wartete ich auf ihn-, oder er auf mich, obwohl wir kein Treffen vereinbart hatten und fanden uns im Internet. Es waren viele Momente der Sehnsucht die wir im selben Moment spürten und dies brachte uns täglich näher zueinander. Wir hatten von Anfang an eine ganz besonders intensive Seelenverbindung.

Im Feber 2008 flog ich dann nach Marokko. Rahim holte mich mit einem riesigen Blumenstrauß vom Flughafen in Casablanca ab. Wir hatten viel Spaß miteinander und eine tiefe Vertrautheit war da, so als ob wir uns schon ewig kannten. Er war der erste Mann in meinem Leben bei dem ich so sein durfte, wie ich wirklich bin und er unterstützte mich noch darin. Das war ein Gefühl von geliebt werden, wie ich es zuvor noch nie erlebt hatte. Es war und ist noch immer, als ob unsere Seelen füreinander bestimmt sind. Rahim machte mir am dritten Tag mitten in der Nacht, bei Kerzenlicht, Wein und schöner Musik, einen romantischen Heiratsantrag. Und ich antwortete mit „Ja“, denn ich wusste Rahim ist der Mann, mit dem ich heiraten und alt werden möchte!

Aber dann ging alles erst so richtig los, denn wir wurden von den Ämtern auf die Probe gestellt. Ich bekam von der österreichischen Botschaft in Rabat falsche Auskünfte und Rahim wurde von den Beamten hingehalten. Wir brauchten viele Papiere und man befragte uns, wie wir uns kennen gelernt hatten, um die Echtheit zu überprüfen. Es war ein zittern und bangen, ob wir überhaupt zusammen in Österreich leben können. Ich musste mir zusätzlich noch einen Job suchen, damit ich die Einkommens-bedingungen erfüllen konnte. Wir gingen „durch die Hölle“, um miteinander leben zu können! Es gibt sicher viele Paare die genau an diesem Punkt scheitern, und das ist ja genau die Absicht der Behörden. Wir haben uns immer gesagt, dass unsere Liebe durch diese ganzen Prüfungen nur noch stärker wird und uns niemand auf dieser Welt trennen kann!

Es ist wichtig bei sich zu bleiben und auf sein Gefühl zu hören.

Dann kam noch das Misstrauen von Familie und Freunden dazu. Es gab ein paar Menschen die versuchten mir aus zu reden, so schnell zu heiraten. Viele wiesen mich auf den Islam hin. Aber ich war mir sicher und wusste was ich fühlte. Ich hatte keine Sekunde über diese Entscheidung gezweifelt und konnte ganz bei mir bleiben, egal was mir geraten wurde.

Es blieb bis eine Stunde vor unserer Trauung spannend, aber wir haben es irgendwie geschafft! Wir hatten viel Glück und trafen die richtigen Menschen zum richtigen Zeitpunkt. Wir heirateten am 7. April 2008 am Strand von El Jadida in Marokko. Rahim kam am 27. Juni 2008 nach Wien und hier leben wir seitdem eine sehr glückliche und erfüllte Beziehung!

Traue Deinen Gefühlen, höre auf Deine innere Stimme und lebe Deine Träume!

Susanne LassnigSusanne Lassnig

1150 Wien

Handy: 0043 650 70 72 700

Mail: susanne.lassnig@gmx.at

www.susanne-lassnig.blogspot.com

Weitere:

Über Klangmassage und Mentaltraining:

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Meine Pastellkreide / Öl und Acryl-Bilder :

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Veranstaltungen und Ausstellungen findet ihr unter: www.projekteundausstellungen.blogspot.com

Pläne in der Zukunft:

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Über Jeannette

Hallo & willkommen! Ich bin Viola Jeannette Riner und ich helfe Menschen dabei, ihr inneres Glück zu finden. Mein Motto ist „Folge deinem Herzen!“ – damit du das tun kannst, unterstütze ich dich, mit deinem eigenen Licht und Potenzial in Kontakt zu kommen. Ich bin Alpha Chi Consultant (ACC) und habe u.a. Ausbildungen in der Starlight-Essences-Therapie, Atlantischer Kristallheilung und Lotus Healing. Übrigens: „Viola“ ist mein spiritueller Name und bedeutet: „Die mit dem Herzschlag der Erde tanzt und mit dem Licht der Kristalle Heilung bringt“. Ich freue mich, dich kennenzulernen www.jeannetteriner.com

Kommentare

Eine Perlengeschichte von Susanne Lassnig — 6 Kommentare

  1. Suche kein hübsches Gesicht,
    es wird eines Tages alt werden.
    Suche keine glatte Haut,
    sie wird eines Tages faltig werden.
    Suche kein hübsches Haar,
    es wird eines Tages weiß werden.
    Suche aber ein gutes Herz,
    denn das wird dich jeden Tag lieben.
    [© Wisdom Quotes]

    Ich denke, dass diese Worte am besten zu deiner schoenen Perlen-Geschichte passt !!!

    Gruss Gunter

  2. Liebe Susanne

    hezlichen Dank für Deine schöne Seelenpartner-Geschichte. Dich wie Rahim durfte ich hier in Mogan kennen lernen. Ihr habt mich besucht in meiner kleinen Oase der Stille und mir Eure Geschichte erzählt, wie auch Eure weitere Wünsche und Träume.

    Ich weiss auch ihr werde es schaffen, mit Eurer Liebe und Begeisterung am Leben.

    Es freut mich sehr, dass unsere Energien zusammen treffen durften und jetzt sogar mit einer Zusammenarbeit begonnen hat, hier auf Gran Canaria :-)

    Bis bald…
    Grüsse herzlich
    Jeannette

  3. Liebe Jeannette!

    Einen Menschen zu kennen, der die gleichen Ziele hat
    und mit gleicher Herzensenergie schwingt, das ist ein Geschenk
    für das ich sehr dankbar bin! Mein Wunsch ist wieder einmal
    in Erfüllung gegangen. Ich habe meiner inneren Stimme vertraut
    und sie hat mich zu DIR geführt.
    Es macht mich stolz mit DIR zusammen zu arbeiten und gibt
    mir eine Energie, die unbeschreiblich ist.

    WIR sind täglich in der Freude und niemand wird uns stoppen!

    Es ist ein unbeschreiblich schönes Gefühl im Lebens FLOW zu sein!

    Ich danke DIR, danke EUCH, danke meinem LEBEN, dass ich so etwas wunderbares erleben darf!

    Susanne

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