Eine Perlengeschichte von Mercedes De. Rabena
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Ich schlag der Welt ein Loch

MohnkDas war mein Spruch als Kind, denn schon da habe ich gewusst ich habe eine Aufgabe hier. Ich werde den Menschen zeigen wie schön die Welt ist. Dabei war aber auch immer das Gefühl ich weis nicht wie. Nachdem ich dann auf Wunsch meiner Eltern, einen ganz normalen bürgerlichen Beruf erlernt hatte, ich bin Schneidermeisterin, ging ich mit 17 von zu Hause, aus dem Gefühl heraus frei zu sein.

So habe ich mich entwickelt und mit 24 war ich bereits selbstständig mit einer eigenen Kollektion und als Designerin für verschiedenste großen Firmen. Ich war erfolgreich und habe unter anderem die Anzüge der Skinationalmannschaft für Österreich entworfen, aber es hat mich nicht erfüllt und befriedigt. Immer blieb dieses Gefühl der Leere und soll das schon alles gewesen sein.

Was kann ich tun um die Welt schöner zu machen? Wie kann ich es tun, denn dieses Gefühl aus der Kindheit hat mich nie losgelassen. So war ich auf der ständigen Suche nach meinem Sinn des Lebens und bin von Seminar zu Seminar gepilgert und habe jede Menge Tests gemacht.

Eines Tage bekam ich die Einladung zu einer Visions Suche. Eigentlich wollte ich das nicht machen. Passte nicht zu mir und außerdem viel zu anstrengend. Nachdem aber eine Bekannte, eine ebenso elegante Frau wie ich gesagt hat sie macht mit, habe ich mich auch dazu entschlossen. *lach* Ich habe es dann gemacht sie nicht.

Es war wirklich die Herausforderung schlecht hin für mich. Als Designerin war ich die besten Hotels gewohnt und dreimal Täglich umziehen, sowie hohe Schuhe. Ich hatte weder die Ausrüstung für dieses Abenteuer in der Wildnis noch hatte ich flache Schuhe. Und mein letztes Geld ging auch dabei drauf. Als erstes hieß es für mich lernen mit Turnschuhen zu gehen und glaub mir das war hart. Mehr als eine halbe Stunde habe ich es am Anfang nicht ausgehalten. Meine Freunde haben mich aufgezogen und mir ein Zelt in ihrem Garten angeboten und natürlich auch WasserJ. Aber stur wie ich bin, ziehe ich durch was ich mir vorgenommen habe und so ging es nach Italien.

Die Marken sind noch sehr Naturbelassen und Stachelschweine laufen frei herum. Mitten in dieser Wildnis haben wir unsere Zelte aufgestellt und nach einer Vorbereitung begann das Abenteuer. Für Drei Tage allein mit mir und der Natur. Nichts zu lesen, keine Uhr und nichts zu Essen, nur 10 Liter Wasser, einen Schlafsack und einen Block mit Farbstiften.

Wenn Du jetzt glaubst ich hätte Angst gehabt und mich gefürchtet, irrst Du Dich gewaltig. Mir war nur langweilig. Gefürchtet habe ich mich im Vorfeld, vor all dem was hochkommen könnte an Gedanken und Schlechtem in mir. Diese drei Tage waren frei von jeder Angst, einfach nur sein im hier und jetzt und die Natur beobachten, gezeichnet habe ich nicht einen Strich. Die letzte Nacht sollten wir wach bleiben und bei Morgengrauen wieder mit den Anderen zusammentreffen. Ich weis heut das ich in jeder Position und überall schlafen kann J. Nachdem nichts passiert ist bin ich mit einer Wut im Bauch ins Lager zurück, die konnte man schon von weitem riechen. Jetzt hatte ich mein letztes Geld ausgegeben, all diese Unbequemlichkeiten auf mich genommen und für was… NICHTS… wieder einmal einfach nichts. Ich wusste immer noch nicht wie ich meinen Weg gehen sollte und was mein Sinn des Lebens ist. Nie vorher oder nachher war ich so wütend.

WOmen o.SchUnser Betreuer hat es natürlich auch mitbekommen und mich mit den Worten empfangen: „Schon schwer auszuhalten die Leichtigkeit des Seins… oder?“ Nachdem dann jeder seine Geschichte dieser Tage erzählt hatte, war mir klar ja ich habe diese Leichtigkeit in mir und ich hatte sie schon immer. Durch sie habe ich alle Erfahrungen immer schon leichter bewältigt als Andere. Ich bekam dann den Namen Wolkenfee von den Anderen.

Nach diesem Erlebnis habe ich viel gezeichnet und gemalt und ich habe auch viele Menschen getroffen und es war ein super schöner Sommer. Es gab dann ein Nachtreffen und dazu sollten wir unsere Bilder mit nehmen. Ich habe es nicht verstanden also habe ich alles was in diesem Sommer an Bildern (http://bit.ly/X6nUYS) gemalt hatte einfach eingepackt. Wieder wurde mir durch die Anderen klar wie leicht sich bei mir alles fügt und wie leicht ich es auch übersehe. Es hat keine Ängste, Kämpfe oder Verzweiflungen gegeben wie bei den Anderen. Als ich an der Reihe war meine Geschichte zu erzählen sollte ich auch meine Bilder herzeigen und ob du es glaubst oder nicht, auf einmal hat sich der ganze Raum verändert.

Der Raum war erfüllt von Energie, Harmonie und Begeisterung und wieder brauchte es jemanden der mir sagt was los ist.

Unser Trainer meinte nur: „Und mit diesen Bildern und der Reaktion fragst Du Dich im Ernst immer noch was Deines ist?“ Erst da habe ich es verstanden und ich konnte es fühlen, tief in mir. Wie ich von München nach Salzburg gekommen bin weiß ich nicht mehr, aber danach habe ich drei Tage nur geweint. Ich habe mit meinem Schicksal gehadert, warum gerade Malerin? Ja ich habe immer schon gemalt und gezeichnet, aber als Berufung, es wirklich Leben wie soll das gehen. All die am Hungertuch nagenden Maler sind mir eingefallen und auch die Aussagen meiner Eltern über die „Brotlose Kunst“ sind wieder da gewesen.

Aber es war so sehr meines das ich die Wahrheit spüren konnte und wenn Du das einmal kannst, dann geht es nicht mehr Anders.

Ein paar Monate später habe ich als Zeichen das ich den Weg gehen werde, mein erstes Bild verkauft. Es ist mir nicht leicht gefallen etwas so persönliches von mir wegzugeben, aber es war wichtig. Zuerst habe ich mich entschlossen, den Weg parallel zu meinem Job als Designerin zu gehen. Nachdem die erste Ausstellung in „Leichtigkeit“ zu mir gekommen ist, verlor ich danach alle meine Jobs und ich musste mich entscheiden. Entweder suche ich mir neue Designjobs oder ich arbeite als Künstlerin.

Leicht ist mir diese Entscheidung nicht gefallen und es hat mich durch alle Höhen und Tiefen geführt und das über mehrere Monate, bis ich aus Geldmangel eine Entscheidung fällen musste. Als Designerin wollte ich einfach nicht mehr arbeiten, die Branche war mir zu Oberflächlich. Zwar konnte ich mir die Arbeit als Malerin auch nicht vorstellen, aber alles in mir drängte in diese Richtung. Wie immer habe ich meine Entscheidung dann Silvester gefällt und bin meine Schritte gegangen. Wie von Zauberhand kam eine Ausstellung nach der Anderen auf mich zu. Ich wurde geführt! Wenn Du dem Weg Deines Herzens folgst, kommen Wunder auf Dich zu die Du nie planen kannst. Ich könnte ein Buch schreiben über all diese Wunder und der Einzige der diesen Weg zu Fall bringen kann ist man Selbst und auch das habe ich getan J Aber das ist eine andere Geschichte.

Heute weiß ich das ich nichts Anders machen möchte, nichts besser kann und vor allem Nie mehr beschützt und geführt bin als auf dem Weg der Malerin. Schau vorbei und lass Dich berühren von meinen Bildern der Energie und Liebe. Von Herzen alles Liebe Deine Mercedes

Mercedes De. Rabena

Tel: 0043 / 650 56 277 87

Portrait ich lachend großwww.mercedes-arts.com

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http://www.youtube.com/watch?v=9kvFunYvWnw

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Über Jeannette

Hallo & willkommen! Ich bin Viola Jeannette Riner und ich helfe Menschen dabei, ihr inneres Glück zu finden. Mein Motto ist „Folge deinem Herzen!“ – damit du das tun kannst, unterstütze ich dich, mit deinem eigenen Licht und Potenzial in Kontakt zu kommen. Ich bin Alpha Chi Consultant (ACC) und habe u.a. Ausbildungen in der Starlight-Essences-Therapie, Atlantischer Kristallheilung und Lotus Healing. Übrigens: „Viola“ ist mein spiritueller Name und bedeutet: „Die mit dem Herzschlag der Erde tanzt und mit dem Licht der Kristalle Heilung bringt“. Ich freue mich, dich kennenzulernen www.jeannetteriner.com

Kommentare

Eine Perlengeschichte von Mercedes De. Rabena — 6 Kommentare

  1. Liebe Wolkenfee,

    wie bin ich froh, dass du dich für die Malerei entschieden hast! Du malst so wundervolle, die Seele bewegende Bilder, das musste einfach raus in die Welt.

    Ich sitze einfach da und freue mich an dieser Schönheit.

    Herzlichst, Ute

  2. liebe Mercedes,

    Ich habe zwar auch zuerst einen buergerlichen Beruf erlernen duerfen – naemlich Techn. Zeichner, Konstrukteur und Designer ABER die Malerei ist mir in die Wiege gelegt worden. Es ist mein „Geburtsrecht“ anderen Menschen mit meinen Werken eine Freude zu machen. Und ich habe schon als Kind gemalt. In deiner Perlengeschichte finden sich aber auch Parallelen zu meinen Lebensweg (und vielleicht zu sehr vielen anderen KuenstlerkollegInnen ebenfalls). Ich habe mich bereit erklaert auch meine Perlengeschichte zu erzaehlen – ABER – diese handelt einmal nicht von meinen Malerleben, sondern von einer unglaublichen Geschichte die ich 2006 erleben durfte.
    mit kollegialen Gruss
    und weiterhin viel Erfolg / Gesundheit / und das dich die Kreativitaet nie verlaesst.
    kind regards
    Gunter

  3. „Ich schlag der Welt ein Loch“ … eine starke Aussage für ein Kind und so hast du dich auch weiter entwickelt. Eine spannende Lebensgeschichte, für der wir dir alle danken!!!
    Du hast dich führen lassen, von Deiner inneren Stimme und bist durch die Türen gegangen, die sich für dich geöffnet haben – herzliche Gratulation!

    Deine Geschichte hat uns tief im Herzen berührt, denn du hast deine Berufung gefunden!

  4. Liebe Irmgard

    ganz herzlichen Dank für Deine Perlengeschichte die mich begeisterte. Als wir schon miteindander Gespräche führten, spürte ich Deine wunderbare Energie und Deine Liebe zu den Bildern und mehr…

    Ja, begeistere weiterhin viele Seelen mit Deinen Bildern – wünsche Dir weiterhin ganz viel Erfolg.

    Alles Liebe und ich Grüsse Dich
    Jeannette

  5. Pingback: Osterfreude - Energien verbinden

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