Eine Perlengeschichte von Marcel Prenz
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Der Weg zum Erfolg

Wenn nicht jetzt, wann dann? © Photo-K - Fotolia.com

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Der Weg zum Erfolg ist steinig und hart! Kennen Sie diesen Spruch? Ich kann Ihnen sagen, ich kenne ihn zur Genüge! Schon als Kind habe ich es von meinen Eltern eingebläut bekommen: Marcel, du musst einen Schulabschluss machen, damit du später einen guten Job findest.

Mittlerweile gehe ich auf die 36 zu und kann Ihnen aus meiner Erfahrung sagen, meine Eltern hatten zwar Recht, aber heutzutage reicht es nicht mehr, nur einen Schulabschluss zu haben. Viele Personalchefs suchen nach besonderen Menschen, Menschen, die sich mit dem Betrieb identifizieren und zu Mehrarbeit bereit sind bzw. von selber Mehrarbeit leisten.

Doch in unserer heutigen Zeit, wo alles schneller, höher und weiter geht, funktionieren viele Menschen nur noch. Und viele lechzen nach Selbstständigkeit, doch meistens scheitert es am Investment. Es gibt viele Möglichkeiten, selbstständig zu sein und die wohl erfolgreichste und im Internet am häufigsten gesuchte Möglichkeit ist „Geld verdienen im Internet“.

Sie denken jetzt sicher, warum erzählt der das alles? Ich möchte Ihnen Mut machen, Ihr Ziel der Selbständigkeit oder des persönlichen Erfolges nicht aus den Augen zu verlieren. Warum?  Auch ich musste durch mehrere harte Schulen, um da zu stehen, wo ich heute bin.

Schon in meiner Lehre lief nicht alles rund, so wie ich mir das vorgestellt hatte. Der Satz „Lehrjahre sind keine Herrenjahre“ traf auf mich voll zu. Bis ich den Weg an den Kochtopf gefunden hatte, musste ich zwei Jahre lang 16 Stunden am Tag Salat rüsten, Kartoffeln schälen oder sonst irgendwelche Rüstarbeiten machen. Von der Lehre zum Koch war da noch nicht viel zu merken. Erst im letzten Lehrjahr wechselte ich mit einem Wissensstand von knapp der Note 4 ins Radisson SAS, um dort meine Lehre erfolgreich zu beenden. Dank meines strengen, aber sehr kompetenten Küchenchefs ist mir das auch gelungen.

Ich war der glücklichste Koch auf diesem Planeten und konnte mein Glück kaum fassen. Doch mein damaliger Küchenchef hatte dafür eine super Erklärung. Er sagte zu mir: Marcel, du hast gearbeitet wie ein Sträfling. Du hast dir jeden Tag doppelt so sehr den Arsch aufgerissen wie jeder andere Lehrling und du hast es dir verdient.

Dieses erste Erfolgserlebnis war einfach unbeschreiblich. In den folgenden Jahren ging ich auf Wanderschaft rund um den Erdball, war unter anderem in Österreich, England, der Schweiz, Brasilien, der Türkei und natürlich Deutschland. Ich sammelte Erfahrungen und nahm viele Ideen mit, was sich später noch auszahlen sollte.

Im Jahre 2009 trat ich meine erste Stelle an als Küchenchef in einem Seerestaurant, wo es jeden Tag richtig zur Sache ging. Ich konnte zum ersten Mal in meiner Laufbahn meine Küche den Menschen hier in der Schweiz präsentieren. Der Erfolg gab mir Recht und nach 3 Monaten fragte mich sogar das Schweizer Fernsehen, ob ich nicht Lust hätte, im Fernsehen zu kochen. Sie können sich vorstellen, dass das meine kühnsten Vorstellungen übertraf.

Doch Mitte 2009 kam es zum Wendepunkt in meinem Leben, der einschneidend war für meine weitere Zukunft. Durch Meinungsverschiedenheiten, Missverständnissen mit der Geschäftsführung und mit über 400 unbezahlten Überstunden kündigte ich meinen Job als Küchenchef.

Zu diesem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, welche extremen Auswirkungen diese Kündigung haben sollte. Der eine oder andere kann sich vielleicht vorstellen, dass ich es die ersten 2 Monate echt genossen habe, mal nichts zu tun. Nach 15 Jahren Arbeit am Stück, sei es in einem Saisonjob oder in Jahresstellen mit sehr wenig Freizeit dazwischen war das wie ein Sechser im Lotto für mich.

Doch die Freude währte nicht lange. Als ich wieder anfing, Bewerbungen zu schreiben, kam eine Absage nach der anderen. Ich konnte mir das beim besten Willen nicht erklären. Deshalb fragte ich einen befreundeten Küchenchef, er solle mal telefonisch Referenzen über meine Person einholen und was er da zu hören bekam, war ein totaler Schock für mich.

In dem Zeugnis, das ich als Küchenchef bekam, wurde gut über meine Arbeit geurteilt. Doch wie sagt man so schön, Papier ist geduldig. Bei der telefonischen Referenz, die in der Schweiz sehr häufig angefragt wird, kam das böse Erwachen. Der Betrieb, in dem ich als Küchenchef im Seerestaurant tätig war, gab eine absolut schlechte Referenz ab: „Er war überfordert und konnte seine Ziele, die man ihm vorgegeben hat, nicht erreichen,“ hieß es da. Doch es kommt noch besser, denn derjenige, der diese Auskunft gab, kannte mich überhaupt nicht, die Besatzung des Restaurants war komplett erneuert worden.

Stellen Sie sich das einmal vor! Nun war mir auch klar, warum ich bei 800 Bewerbungen nie einen positiven Bescheid bekam.

Doch ich war und bin ein Stehaufmännchen und selbst das brachte mich nicht von meinem Weg ab. Ich schrieb weiter blinde Bewerbungen an Betriebe und eines Tages kam ein Anruf von meinem jetzigen Arbeitsplatz, ob ich Lust und Zeit hätte, für kurze Zeit auszuhelfen, da ein Mitarbeiter krank geworden ist. Ich sagte sofort zu, sonst wäre mir bald die Decke zu Hause auf den Kopf gefallen ;-).

Zu meinem Glück konnte ich nun in einem Spital arbeiten, wo Arbeitszeiten und Klima mal ganz anders sind als in einem der Gourmetrestaurants, in denen ich vorher gearbeitet hatte. Durch meine Arbeit konnte ich den Chef überzeugen, mich öfters zur Aushilfe zu buchen und nach 18 Monaten Arbeitslosigkeit war es endlich soweit –  ich wurde fest übernommen und bin bis heute glücklich dort angestellt.

Doch in der Zeit, als ich arbeitslos war, bin ich nicht nur zum Amt gerannt, um die Hand aufzuhalten. Ich hatte mich durch solche Vorkommnisse wie die Geschichte mit den schlechten Referenzen gewappnet und ich habe mich schlau gemacht, wie man Geld  Internet Geld verdienen kann. Und auch da gibt es bis heute Leute, die einem das Blaue vom Himmel erzählen, nur um irgendeinen Schwachsinn zu verkaufen. Aber es gibt auch ein paar Leute,  leider wenige, die wirklich Ahnung haben und wissen,  wovon sie reden.

So kam ich, wie viele andere auch, durch Umwege zu meinem heute gut laufenden Blog www.delikates.ch, wo ich mein Hobby, das ja auch gleichzeitig mein Beruf ist, zu einer Einnahmequelle gemacht habe.

Doch ich möchte an dieser Stelle anmerken, dass es nicht so einfach ist, wie es einem gern im Internet verkauft wird. Ich hatte keine Ahnung vom Geld verdienen im Internet, geschweige denn wusste ich, was HTML ist. Doch dieses Gebiet, Internetmarketing, war so spannend für mich, ja man kann sagen, es war ein Ausgleich zum Kochen. Ich kaufte DVDs, schrieb mich in Newsletter ein und gab Unmengen an Geld für Infomaterial aus. Dafür hätte ich 3 Wochen Luxusurlaub in einem 5-Sterne-Hotel machen können. Doch wer das kennt, etwas unbedingt erreichen zu wollen, der investiert entweder in Zeit oder Geld, um zum Erfolg zu kommen. 

Heute, nach knapp zwei Jahren, gehe ich Vollzeit arbeiten und pflege mit Hingabe meinen Blog www.delikates.ch, der mir ein weiteres Einkommen beschert. Wie schon gesagt, habe ich mein Hobby zum Beruf gemacht und umgekehrt. Ich bin ein Experte rund um das Thema Kochen. Ich liebe es seit inzwischen mehr als 19 Jahren und kann mir nichts anderes vorstellen. Internetmarketing und Kochen sind zwar total verschiedene Gebiete, aber für mich sind beide zugleich absolut faszinierend und es gibt für mich einfach nichts Besseres. 

Wenn Sie jetzt ein riesengroßes Fragezeichen im Kopf haben und sich fragen, warum ich Ihnen das alles erzähle – es ist ganz einfach: Ich möchte Ihnen Mut machen, Ihre Wünsche, Ihre Ziele nicht aus den Augen zu verlieren. Erfolgreich wird man sicher nicht über Nacht, obwohl es im Internet und auch im wirklichen Leben Menschen gibt, die einem das immer weiß machen wollen. Um erfolgreich zu sein, muss man härter als die anderen arbeiten, viele Opfer bringen und selbst wenn man das Gefühl hat, dass es nicht mehr weiter geht, sollte man sich nicht davon abbringen lassen. 

Und wenn es Menschen in Ihrem Umfeld gibt, die alles schlecht reden und von denen Sie keine Unterstützung erfahren, dann sollten Sie überlegen, ob das wirklich die Menschen sind, mit denen Sie Ihren Weg weiter gehen wollen. Denn, machen wir uns nichts vor, wenn man jeden Tag zu hören bekommt, wie schlecht das ist, was man da macht, glaubt man es zum Schluss noch selbst. Deswegen empfehle ich Ihnen, umgeben Sie sich mit Menschen, die mit derselben Leidenschaft brennen und ihre Energien verbinden wollen wie Sie. Denn zusammen macht es einfach mehr Spass  und bringt alle besser voran. Auch wenn das für Sie ein Stück weit wie aus einem Buch klingt, so ist es doch wahr. 

Ich möchte ihnen zum Schluss meinen Leitsatz, der mich seit Jahren begleitet, mit auf den Weg geben: „Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum.“ Ich wünsche Ihnen viel Energie, viel Kraft und Durchhaltevermögen auf dem Weg zu Ihrem Erfolg. 

Marcel Prenz

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Herzlichst

Marcel Prenz

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Über Jeannette

Hallo & willkommen! Ich bin Viola Jeannette Riner und ich helfe Menschen dabei, ihr inneres Glück zu finden. Mein Motto ist „Folge deinem Herzen!“ – damit du das tun kannst, unterstütze ich dich, mit deinem eigenen Licht und Potenzial in Kontakt zu kommen. Ich bin Alpha Chi Consultant (ACC) und habe u.a. Ausbildungen in der Starlight-Essences-Therapie, Atlantischer Kristallheilung und Lotus Healing. Übrigens: „Viola“ ist mein spiritueller Name und bedeutet: „Die mit dem Herzschlag der Erde tanzt und mit dem Licht der Kristalle Heilung bringt“. Ich freue mich, dich kennenzulernen www.jeannetteriner.com

Kommentare

Eine Perlengeschichte von Marcel Prenz — 2 Kommentare

  1. Lieber Marcel, Koch aus Leidenschaft, Koch mit Herz!

    Du kannst nicht nur kochen, sondern auch sehr gut schreiben und motivieren!
    Eine sehr bewegende und lebendige Geschichte, wow, gratuliere!
    Danke für Deinen Beitrag, Deine Perle… weiterhin, alles, alles Gute!!
    Du gibts durch Deine Geschichte den Menschen Mut, ihre Ziele zu verfolgen, auch wenn uns manchmal „Steine in den Weg gelegt“ werden.
    Das sollte uns nur noch stärker machen und es als „Prüfung“ sehen, ob es wirklich der richtige Weg ist. Denn wenn es so ist, dann sollte man seinen Weg weiter gehen.
    „Aus Steine die uns auf den Weg gelegt werden, kann man etwas Schönes bauen“

    Hab vielen Dank für Deine Perle!
    Susanne Lassnig

  2. Lieber Marcel

    herzlichen Dank für Deine Perlengeschicht über Deine Wege des Erfolgs. Ja man spürt Du bist mit Leidenschaft Koch und dass Du Internetmarketing damit kombinierst mit Deinem Blog und vielem mehr finde ich auch krativ und bringt Dir ein wenig und später sicherlich auch immer mehr Gewinne für nette weitere kleine oder grössere Träume :-)

    Viele Bücher über Erfolg habe ich gelesen und viele waren sehr darauf ausgerichtet gewesen auf mehr Geld, mehr Besitz, tolle Karriere….ec. Was für mich heute Erfolg ist und ausmacht – steht an erster Stelle – mich selbst zu verwirklichen :-) – hier erlebe ich Spass, Freude, Glücksgefühle und hier kommt auch immer mehr Lebenserfolg – es fühlt sich sogar leicht an und nicht als harte Arbeit – bin ständig in Freude und neuer Inspiration und voller neuen Ideen. Und genau so lebst und fühlst Du Marcel in Deiner krativen Küche mit immer wieder neuen Ideen, Vorschlägen und frischen Zaubereien für uns und unsere Gaumenfreude :-)

    Marcel und wie Du so schön zitierst „Träume nicht Dein Leben, sondern lebe Deinen Traum“ und genau das machst Du :-)

    Weiterhin viel Erfolg
    Ich Grüsse Dich
    Jeannette

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