Eine Perlengeschichte von Gunter Lorenz
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27. Dezember 2006 

Die Tageshöchsttemperaturen sollten 38 – 40 Grad erreichen und kein Wind. (bei “Seabreeze“ oder “Easterly“ – wie hier die Winde genannt werden, ist es viel angenehmer die Hitze zu ertragen.) Wir hatten uns wieder bei unseren Treffpunkt verabredet und ich habe mich um 5 Minuten verspätet, was mir der Sohnemann – kaum eingestiegen – zum Vorwurf machte und das Radio wieder auf Maximum trimmte, was mich auf der Rückbank zum vibrieren brachte. 

Ich begann an diesem Tag meine Malerarbeiten in jenen mir so unheimlichen Raum. Schon bei der Türschwelle musste ich wieder verharren, dieses Gefühl stellte sich unweigerlich wieder ein und noch dazu die Eingebung – diesem Raum meine „Ehrerbietung“ zu erweisen. Ich schüttelte meinen Kopf um diese Eingebung los zu werden und wunderte mich gleichzeitig welch ein Blödsinn mir gerade durch den Kopf geschossen ist.

Aber jedesmal wenn ich den Raum betrat – oder verlies, hatte ich diese Eingebung. Wie wenn eine innere Stimme sagen würde: ….“Begrüsse den Raum !“ …. oder …. “Verbeuge dich vor diesem Raum !“ 

Ich konnte mich sehr schwer auf meine Arbeit konzentrieren und Schweisstropfen liefen über meine Stirn. War es die Hitze die mir zu schaffen machte? Auch in dieser Situation blieb ich von einem Besuch des Sohnemann’s nicht verschont. Er setzte sich in eine Ecke und schaute mir bei der Arbeit zu. 

Plötzlich war eine Stimme in meinen Kopf die mir befahl: … KNIE NIEDER, …

KNIE NIEDER ! … Das erste mal in meinen Leben, wo ich geistig etwas vernahm, wo mir bewusst war, das dies nicht aus meiner Gedankenwelt stammen konnte. Ich hatte pure Angst – werde ich jetzt verrückt – oder habe ich einen Hitzschlag bekommen ? … KNIE NIEDER ! … hörte ich es zum dritten mal.

Schweissperlen sind über mein hochrotes Gesicht geströmt. Ich habe einfach aufgegeben und kniete mich nieder.

Trotzdem wollte ich vor dem anwesenden Sohnemann mir keine Blösse geben und malte mit zitternden Händen im unteren Bereich der Wand knieend weiter – oder versuchte es zumindest. Ich spührte regelrecht die Anwesenheit von Sohnemann. Ich blickte nur zur Seite und sah seinen Unterschenkel – keine 5 cm von mir entfernt – aber aufgeschaut – um wieder in sein grinsendes Gesicht zu blicken, dass habe ich mir erspart. Er verlies den Raum und gleichzeitig mit ihm auch das ungute Gefühl. Von da an wusste ich, dass zumindest ein Teil meines Gefühlszustandes von ihm ausgeht. 

Mein Angstzustand und die beklemmenden Gefühle verschwanden langsam. Lehnte mich mit dem Rücken an die frischgemalte Wand – was mir in diesem Moment scheissegal war und atmete tief durch. 

Als ich wieder bei Kräften war stand ich auf und erblickte im selben Moment zwei Streifen auf der Innenseite des Türstocks. Wo sind die denn jetzt hergekommen? Von der Aussenseite des Raumes gesehen war zürst ein oranger Streifen der zweite war grün. Sie sahen aus wie matte Glasstreifen und waren beide ca. 8mm breit – auch ihr Abstand züinander waren ca. 8mm. Sie gingen über den kompletten Türstock.

Als ich den orangen berührte fühlte er sich an wie Hartgummi. Keine Ahnung was ich da vor mir hatte – es hat mich auch niemand darauf aufmerksam gemacht. Also – drüber lackieren. Kaum hatte ich die ersten Pinselstriche aufgetragen stand schon wieder Edwards Sohn neben mir, diesmal verschwand er aber sogleich – und kam mit seinem Vater und Gerry zurück. Alle drei redeten auf mich so ein, dass ich kaum ein Wort verstand – ausser – Sensoren und nicht lackieren. Das genügte mir – nahm einen Putzlappen – wickelte ihn mir über meinen rechten Zeigefinger – tauchte diesen ihn ein Glas mit Terpentin und habe vor ihren Augen damit die Sensoren wieder vom Lack befreit. Schweigend und anscheinend beruhigt gingen wieder alle Drei.

Ich war auch viel relaxter, denn jetzt konnte ich mir einen Reim auf meine Gefühlszustände machen. Es muss wohl die Kombination von Sohnemann den Sensoren und der Hitze gewesen sein. 

Da der Raum – zum Schutz gegen den Schleifstaub und möglichen Farbspritzern mit Pappkartonplatten ausgelegt war und diese an die Wand geschoben waren – entstand in der Mitte – da die Platten nicht so gross waren ein nicht abgedeckter Freiraum von ca. 1 x 1 Meter.

Irgendwann stolzierte Edward’s Sohn wieder in den Raum und diesmal sagte ich ihm (weil er sich auch öfters draussen aufgehalten hat) er solle nicht immer mit seinen staubigen Schuhen in einen frisch ausgemalten und lackierten Raum herumlaufen. Er ignorierte meinen Bitte und blieb nicht länger als ein paar Minuten. Da ich mich wieder auf meine Arbeit konzentrierte hörte ich nur, wie er etwas verreiben würde ob mit seinen Händen oder den Schuhen habe ich nicht gesehen und interessierte mich auch nicht. Als er wieder verschwand, drehte ich mich um und suchte nach seinen möglichen Streich den er mir gespielt haben könnte. Was ich aber fand war unglaublich !!!

Er hatte in diesen „Freiraum“ von 1 x1 Meter ein „Staubbild“ geschaffen, dass seines Gleichen sucht. 

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Über Jeannette

Hallo & willkommen! Ich bin Viola Jeannette Riner und ich helfe Menschen dabei, ihr inneres Glück zu finden. Mein Motto ist „Folge deinem Herzen!“ – damit du das tun kannst, unterstütze ich dich, mit deinem eigenen Licht und Potenzial in Kontakt zu kommen. Ich bin Alpha Chi Consultant (ACC) und habe u.a. Ausbildungen in der Starlight-Essences-Therapie, Atlantischer Kristallheilung und Lotus Healing. Übrigens: „Viola“ ist mein spiritueller Name und bedeutet: „Die mit dem Herzschlag der Erde tanzt und mit dem Licht der Kristalle Heilung bringt“. Ich freue mich, dich kennenzulernen www.jeannetteriner.com

Kommentare

Eine Perlengeschichte von Gunter Lorenz — 7 Kommentare

  1. Lieber Günter
    Erstens ist die Geschichte echt ein Wahnsinn die einem Gänsehaut verschafft und auch Tränen weil diese so berührend ist.
    Und Zweitens kann ich dir berichten, dass wir uns täglich bei getaner Arbeit bei unseren Maschinen bedanken für ihre tolle Leistung. Jetzt sind wir gerade auf der Suche nach Namen für unsere Maschinen.

  2. Danke für diese Geschichte, bin tief berührt, was für ein Wunderwerk, dank auch an den Geist der Aborigines
    LG Erika

  3. Lieber Gunter!

    Deine Geschichte zeigt mir ganz klar, das DU am richtigen Ort lebs, wo Du mit Dir und der Natur im Einklang bist. Geniesse es weiterhin die Energie der Aborigenes in Dein Leben ein zu binden…. weiterhin tolle Erlebnis auf dieser Ebene!

    Glb Herzensgrüße Susanne

  4. Lieber Gunter
    wenn nichts in unserem Leben ist und alles um uns herum verändert ~ alles erschafft sich immer wieder aufs Neue ~ ein solches Erlebnis voller Vertrauen und Führung ist ein „Gespräch mit Gott“. Ich danke Dir für deine berührende Geschichte.
    Erschaffe es immer wieder NEU, sagt mir das.
    Ich Grüsse Dich aus Gran Canaria
    Jeannette

  5. Herzlichen Dank für diese packende, wundervolle Gänsehaut-Geschichte! Nachdem ich deine Bilder betrachtet habe, wundere ich mich gar nicht mehr über dein ausserordentlich feines „Gschpüri“. Nochmals ganz herzlichen Dank.
    Liebe Grüsse aus der Schweiz
    Annemarie

  6. Hallo Gülo,
    über Manu`s Freundschaftsanzeige bin ich auf deine Seite gekommen.
    Eine sehr schöne Geschichte.
    Kraftorte lassen dich zum höheren Selbst verbinden.
    So gelingt`s Dir, alle Antworten in dir selbst zu finden, auf diese zu Vertrauen und zu erkennen was wirklich von der höheren Warte kommt.
    Liebe Grüße aus Regensburg.

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