Ein Obdachloser
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Glaube-an-Gott

Liebe, Glaube und Vertraue – Sei Dankbar und Wertschätze Dein Handeln

Vor mir das von der Sonne glitzernde blaue Meer. Ich setzte mich auf die äusserste Kante und schaute hinunter in die Tiefe des Felshanges. Nachdenklich blickte ich den brandenden Wellen länger einfach zu. Meine Augen schweiften dann in die unendliche weite des Meeres.

Dann plauderte ich mit mir selbst, meine Gedanken rotierten und rotierten. Frage über Frage schossen durch den Kopf. Ich wurde immer energischer und lauter und dann, bittete ich Erzengel Michael, mir doch ein winzig kleines Zeichen zu geben.

Kaum hatte ich das Ausgesprochen, innert Sekunden spritzte eine Welle zu mir hoch und ich erhielt eine Dusche und war völlig, klitsch nass.

Huch was für ein Schreck und sogleich musste ich lächeln und sagte: „ok, ok ich habe verstanden Michael, du willst mich wach rütteln, aber ich habe immer noch nicht verstanden, was willst Du mir sagen“? Horchend, konzentriert und nicht wissend warte und wartete ich… aber es blieb still.

Ein Tourist zeigte mir meinen Spiegel

Ich beobachtete länger einfach das Meer, dann näherte sich ein Tourist zu mir und blieb neben mir stehen. Er schaute in das Meer, blickte zu mir, schaute wieder in das Meer und er kam noch einen Schritt näher und fragte mich: „Haben Sie da übernachtet“? Verblüfft über diese Frage sprang mir ein Lächeln ins Gesicht und ich antwortete: „Nein, nein, aber vielleicht diese Jungs dort vorne, die haben bestimmt  hier genächtigt. Der Mann schaute noch etwas ins Meer, dann verabschiedete er sich.

Wie kann mich ein Mensch so was fragen, ging mir durch den Kopf. Ich war anständig angezogen, hatte vielleicht noch etwas nasse Haare, aber ansonsten – sehe ich denn wirklich aus wie eine Obdachlose? – Klar, ich musste so „zerbrochen“ ausgesehen haben.

Zurück – nach Vorn

Dann legte ich mich auf den Rücken, spürte wohltuend die angenehmen, warmen Sonnenstrahlen auf meinem Körper. Die herrliche Wärme entspannte mich und dann ging plötzlich, innert Minuten, vor meinen geschlossenen Augen im Schnelldurchlauf mein ganzes Leben wie ein Film ab.

Was habe ich da gesehen? Ich lächelte und alles passte wunderbar zusammen, genau so war alles richtig und gut, dachte ich. Eine Innere Ruhe war in mir ich fühle mich in diesem Moment sehr glücklich. Ich fühlte mich behaglich, weich, ich spürte mich voll und ganz in diesem Augenblick.

Und wie es so ist bei kleinen Mädchen, sie müssen wieder Mal auf die Toilette :-) Ich packte also zusammen und wollte zum nächsten Restaurant laufen.

Ein Obdachloser Namens Viktor

Auf diesem Weg musste ich über Felstreppen steigen und bei der letzten Treppe hauste Viktor. Er sah mich kommen und an der Treppe reichte er mir seine Hand entgegen. Ich nahm sie gerne an und was fühlte ich da plötzlich; eine Weichheit, samtig und zart, da blickte ich von unten langsam herauf in seine Augen und wau – was für Augen blickten mir da entgegen. So lieblich, weich und leuchtend, so strahlend freudig glänzend waren diese himmlischen Augen. Fast fliegend war ich direkt vor ihm und plötzlich sah ich für einen kurzen Moment Gott vor mir. Meine Augen haben noch kaum alles richtig wahrgenommen, da kam wie aus dem NICHTS, er überreichte  mir was glitzernd Glänzendes und schenkte es mir.

Ich nahm sein Geschenk dankend an, bewegt steckte ich es in meine Hosentasche und wünschte ihm einen schönen Tag. Dann marschierte ich weiter und nach ein paar Schritten flossen mir ein paar Tränen und ich dachte: „Der arme Kerl, hat nichts und schenkt mir noch etwas“, dies rührte mich zu tiefst. Ich lief weitere und nach zwei drei weiteren Schritten, ich hätte  vor lauter Freude die ganze Welt umarmen können. Ich war so was von Glücklich und happy, es breitete sich eine grosse tiefe innere Freude aus.

Bewusst – intensiv – ein unbeschreiblich schönes Gefühl – meine Seele erhellte sich so sehr und es fühlte sich alles so wunderbar an.

Hammer stark wie tief ich alles wahr nehmen durfte – diese Liebe die mich umhüllte und diese Glückseeligkeit.

Mein Glaube

Das was ich da empfangen und erleben durfte und dies alles Begann mit einem Lichtvollen Erwachen.

Ich glaube an mich,  Gott und meine Engel und bin sehr Dankbar dafür.

In tiefer LIEBE und Verbundenheit  Viktor – ganz herzlich Dank – der Herr habe Dich selig, leider weilst Du nicht mehr auf unserer irdischen Welt, aber wir sind alle mit allem verbunden und so kommt ein strahlendes Lächeln zu Dir :-)

Gott hat mich Willkommen geheissen er reichte mir über Viktor die Hand mit sanften liebevollen Augen und übergab mir die Kraft seine Führung, seinen  Geist – so wunderbar fühlte sich das an.

Aber ich durfte noch mehr lernen, ich werde ja so schön geführt wenn ich liebevoll auf meine Gefühle achtsam Wache und Glaube schenke.

Und wer meine Geschichten weiter lesen möchten – da begann es schon mit den ersten klaren Zeichen von Abschied – Vertrauen und loslassen, auch wenn ich diese Zeichen dazumal überhaupt noch nicht verstand und richtig zuordnen konnte.

Auch Ihr dürft die himmlischen Engel zur Hilfe nehmen. Bittet Sie und sie werden Euch helfen – in jeder Situation.

„Liebe, Glaube und Vertraue – Sei Dankbar und Wertschätze Dein Handeln“

Alles Liebe Eure

Viola Jeannette

 

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